Auszeit für alle

Tipps für die Auszeit
goformore magazin

AUSZEIT FÜR ALLE

 

Nun ist sie da, die Auszeit für uns alle. Was macht man mit der gewonnenen Zeit während der Coronakrise? Hier einige Tipps wie man mit der Quarantäne am besten umgehen kann. Unterschiedliche Tipps für verschiedene Persönlichkeitstypen.

 

Wir beginnen mit dem Bewegungsnaturell. Dieser Typ Mensch benötigt bekannter Weise sehr viel Bewegung. Der sportlich orientierte Mensch hat es in dieser Phase nicht so einfach. Er muss sich ein System zulegen, mit dem er auch zu Hause in Bewegung bleibt. Ordnung und Disziplin sind auch zu Hause wichtig. Möglich ist es, mit Handeln zu arbeiten. Mit denen kann man 2 mal täglich seine Übungen machen. Wer keine Handeln hat kann Getränkekisten die Treppen hoch und wieder runter schleppen oder durch die Wohnung tragen, sie stemmen. Liegestütze sind auch eine  bewährte Methode, die wieder neu entdeckt werden kann. Klimmzüge am Türrahmen hat man schon als Kind gern gemacht. Das kann man wieder getrost starten.

 

Vielleicht gibt es Schränke die mal wo anders hin müssen. Jetzt ist die Gelegenheit dazu das Wohnzimmer umzuräumen ja neu zu gestalten. Nur Mut. Gefällt es nicht, hat man ja genügend Zeit, die Schränke wieder an die alte Stelle zu schieben. Zum Schutz der Mitbewohner sollte man dafür allerdings keine Hilfe in Anspruch nehmen. Der klassische Bewegungsmensch sollte dies selbst tun. (natürlich unter bandscheibenspezifischen Vorsichtsmaßnahmen).

 

Das sind natürlich Tipps für die anaeroben Typen. (also für die klassischen über Limit Menschen) Der Schwierigkeitsgrad liegt hier ein bisschen höher. Da ist ein größerer Garten etwas sinnvolles. Sollte kein großer Garten vorhanden sein, kann das Treppenhaus genutzt werden. Treppe hoch, Treppe runter joggen – hält fit. Ist jemand mit einem großen Haus gesegnet kann man auch innerhalb des Hauses joggen. Ab circa 300 Quadratmetern.

 

Der aerobe Typ hat es auch insgesamt einfacher, er kann generell Putzarbeiten machen, die Fenster putzen, den Boden putzen die Küche aufräumen. Vielleicht einen Boden verlegen oder die Wände streichen – ein neuer Anstrich bringt oft frischen Wind ins Leben und schafft eine gute Atmosphäre.

 

Nun kommen wir zum Denk- und Empfindungsnaturell. Dieser Typ hat es natürlich richtig gut. Eine Quarantäne ist für ihn wie geschaffen. Was Besseres konnte ihm in seinem Leben nicht passieren. Endlose Diskussionen mit dem Partner, Fragen stellen, antworten und sich was neues ausdenken – genau sein Ding. Oder auch einfach gar nichts machen – also paradiesische Zustände für diesen Persönlichkeitstyp. Sollte er kurzfristig Energieschübe bekommen, kann er sich an den Computer setzen und etwas schreiben und einfach wieder aufhören und zwei Stunden später wieder weiter machen. Oder einfach nur auf den Computer starren. Oder vielleicht einfach nur auch dem Fenster starren, dabei die Wolken zählen und den Gedanken freien Lauf lassen. Herrlich! Wie früher als Kind, als man entweder den Regen zugeschaut hat, die tanzenden Schneeflocken beobachtet oder sich gänzlich dem Nichtstun hingegeben hat. Ohne das man jemals gespürt hätte, wie die Zeit verfliegt.

 

Der Empfindungsmensch kann auch einfach ein Bad nehmen oder duschen gehen, eine Kerze anzünden, einen Tee zubereiten, ein Buch lesen oder meditieren oder sich schlafen legen. Bei wiederkehrenden Energieausbrüchen einfach jemand anrufen und philosophieren. Über alte Zeiten reden, über neue spekulieren oder einfach mal DANKE sagen. Neue Erkenntnisse herausfiltern und so weiter. Spiele spielen liegt auch in seinem Kompetenzbereich.

 

Das Ernährungsnaturell. Was ist schlagen wir dem Ernährungnaturell vor? Klar neue Dinge ausprobieren, neue Kochrezepte – neue Geschmacksvarianten testen. Sprich alles was mit Küche und Co. zu tun hat. Nun hat man genug Zeit zum experimentieren man hat keinen Termindruck. Sollte das Experiment in die Hose gehen, kann man es einfach wegschmeißen. Und noch mal von vorne anfangen. Nach dem Essen sollst du ruhen und das ist beim Ernährungsnaturell unantastbar. Die Quarantäne ist für ihn auch nicht schlecht. Immerhin sind ja die Lebensmittelmärkte geöffnet sogar sonntags. Man kann permanent etwas Neues ausprobieren beim Kochen. Der Wein wird wahrscheinlich auch nicht zur Neige gehen, denn wir leben in Deutschland, die Lieferketten sind sicher.

 

Das Fernsehen und Couchnaturell. Auch hier sehe ich keine Probleme während der Quarantänephase. Im Zuge von Amazon Prime, Skye oder Netflix ist auch das Besorgungsproblem gelöst. Mit zwei bis drei Klicks hat man schon die nächste Serie am laufen. Und dies kann Tage, Wochen oder Jahre lang so weitergehen. Vielleicht sollte man hin und wieder mal das Bier auffüllen. Oder man hat gut geheiratet und der liebe und führsorgliche Partner tut das für einen.

 

Ich hoffe, ich hab einige Tipps geben können für diese spezielle Zeit. Die auf jeden Fall wieder vorüber gehen wird. Wenn man sich an die Regeln hält. Sonst dauert es etwas länger … Beibt gesund!

 

Dimitrios Gorlas

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