WER LIEST, DER IST NICHT FETT!

GEIST MACHT SEXY – DIE FINALE GFM-DIÄT! Noch immer keine Bikini-Figur?! Vergessen Sie alles, was Sie je übers Abnehmen gehört haben. Exklusiv für Sie hat GO FOR MORE die...

GEIST MACHT SEXY – DIE FINALE GFM-DIÄT!

Noch immer keine Bikini-Figur?! Vergessen Sie alles, was Sie je übers Abnehmen gehört haben. Exklusiv für Sie hat GO FOR MORE die ultimative Diät getestet.

Entwickelt wurde diese alle Sparten übergreifende Sensation mit dem Institut für Ernährungswissenschaft der Universität Potsdam, dem Max-Planck-Institut für Hirnforschung und dem Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität in Berlin. In Zusammenarbeit mit dem Jobcenter haben wir 1000 Probanden für ein einzigartiges Experiment gewinnen können.

 

 

Verlage drohen mit Klage

Das Ergebnis ist niederschmetternd für Verlage wie Axel Springer, Hubert Burda Media, der Bauer-Media-Group oder Gruner+Jahr! Die neu gewonnenen Erkenntnisse stellen eine Zäsur (lateinisch caesura „Schnitt“- und das ganz ohne Skalpell Anm. d. Red.) dar in Sachen Bikini-Figur! Wie hoch der wirtschaftliche Schaden für die Boulevardmagazine sein wird, ist nicht absehbar. Wir wurden nach dem Durchsickern unserer Testergebnisse massiv von Allpharm Vertriebs GmbH (Slim Fast), Almased wellness GmbH (Almased), enduria GmbH (amapur) und weiteren unter Druck gesetzt, diese Studie nicht zu veröffentlichen. Gerade jetzt, in der Vor-Bikini-Figur-Saison befürchten sie finanzielle Einbußen in Millionenhöhe.

 

 

Hirnströme aufgezeichnet

Über ein Jahr lang trugen die Probanden implantierte Hirnstrommesser. Dieser maß die Hirnströme, sowie die Ausschüttung diverser Hormone. Außerdem wurden die Tätigkeiten in allen Hirnbereichen aufgezeichnet und ausgewertet.

Die Idee zu dieser interdisziplinären Studie entstand eines Montags in Dresden. Die Wissenschaftler fragten sich, ob adipöse Neigungen (Neigung zur Fettleibigkeit), Ineloquenz (mangelnde Fähigkeit, sich einigermaßen sprachlich auszudrücken) und Oberflächlichkeit sich bedingen.

Prof. Dr. Dr. Klemens Kromer-Kladeweiler, Hirnforscher, stellte die gewagte These in den Raum, dass es einen unmittelbaren Zusammenhang geben muss zwischen Gewicht und Lesen.

 

 

Schwere Kost

Zurück zu den Probanden – sie wurden nun, monetär motiviert, zu wahren Viellesern: Liest du was, kriegst du was! Die Auswahl der Lektüre trafen Forscher der Humboldt Universität. Passend zu den Studienteilnehmern handelte es sich durchgehend um schwere bis sehr schwere literarische Kost. Epikur, Schopenhauer, Sacher-Masoch, James Joyce, Martin Heidegger, Marcel Proust. Den Nachweis darüber, dass die Klassiker gelesen wurden, erbrachten die Teilnehmer per Kurzzusammenfassung wöchentlich (!!!).

 

 

52 Kilo weniger!

Entgegen der Annahme, dass die Gewichtszunahme eklatant sein müsste nach einem Jahr fast völliger Bewegungslosigkeit, konnten die Forscher feststellen, dass ALLE Teilnehmer dieser Studie im Jahresverlauf teilweise bis zu 52 kg abgenommen hatten!

Den Grund hierfür lieferte den Forschern die Auswertung der Microchips: Durch das Zusammenspiel diverser Glückshormone, wenn ein Buch geschafft war, und darüber hinaus sogar verstanden wurde, wurde das Hungergefühl gezügelt. Durch die Notwendigkeit, fast jede Seite dreimal zu lesen, wurde der Griff zur Chipsschale erschwert bis unmöglich gemacht, durch den ungewohnten geistigen Input wurde der Bedarf, sich mit Freunden auszutauschen erhöht und die Gespräche verliefen hitziger und durchdachter, was den Probanden einen Anschein von Tiefgründigkeit verlieh, was sie interessant machte

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Der Rest ist in der Klapse

Das wiederum führte zu neuen Bekanntschaften führte, was dazu führte, dass sie erkannten, dass Geist sexy ist, sie lasen noch mehr, hatten mehr Sex, schließlich weniger Zeit zu lesen. Das Projekt konnte nach einem Jahr abgebrochen werden, weil 48 % der Teilnehmer sich dazu entschlossen haben, ein Studium zu beginnen.

Richtiges Lesen schützt also. Auch vor Übergewicht. Ach ja – der Rosamunde-Pilcher-Teil der Probanden (50%) befindet sich derzeit noch in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Charité in Berlin.

 

Sandra Welke

Sandra

Kategorien
Satire

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