Morbus Crohn

Chronisch entzündliche Darmerkrankung

Morbus Crohn: komplexe Autoimmunerkrankung

Rund 200.000 Menschen leiden mittlerweile in Deutschland an Morbus Crohn, einer chronisch entzündlichen Darmkrankheit. Es handelt sich um eine psychosomatische Autoimmunerkrankung, die in Schüben verläuft: Der Körper richtet seine Abwehrkräfte gegen die eigenen Körperzellen. Bei diesem Krankheitsbild führt dies zu einer Entzündung der Darmschleimhaut bis hinunter in die tieferen Schichten. Während bei Colitis ulcerosa nur der Dickdarm betroffen ist, kann bei Morbus Crohn der gesamte Darmtrakt von Entzündungsherden befallen sein. In Folge dessen können bei Nichtbehandlung Fissuren (Einrisse der Darmschleimhaut) oder eitrige Abszesse entstehen, auch das Darmkrebsrisiko ist erhöht. Zu den auffälligsten Symptomen zählen starke, krampfartige Bauchschmerzen und Durchfälle, die manchmal mit Blut vermengt sind. Weil der Darm der „Sitz des Immunsystems“ ist, hat dies noch zahlreiche weitere Beschwerden zur Folge.

Nährstoffmangel durch chronisch entzündliche Darmerkrankung
Im Darm werden Nährstoffe aus der Nahrung aufgenommen, verstoffwechselt und weiter ins Blut und in die Körperzellen transportiert. Ist die Darmschleimhaut entzündet, kann der Körper nicht mehr genügend Nährstoffe resorbieren. Der Blutverlust tut sein Übriges hinzu. So haben fast alles Morbus Crohn Patienten einen Mangel an Eisen, Zink, Selen, B-Vitaminen, Vitamin A und D sowie weiteren Vitaminen und Mineralstoffen. Durch den akuten Nährstoffmangel wird das „Gesamtsystem Mensch“ in Mitleidenschaft gezogen: Abgeschlagenheit, Schwäche, Knochen- und Gelenkschmerzen, Hauterkrankungen wie Ekzeme oder Akne, Augenentzündungen, Leber- und Nierenerkrankungen, depressive Verstimmungen und erhöhte Infektanfälligkeit zählen dazu.
Daher ist es sehr wichtig, den Betroffenen die entsprechenden Vitamine und Mineralstoffe – am besten über eine Infusion direkt in den Blutkreislauf– zukommen zu lassen, damit der Heilungsprozess überhaupt in Gang gesetzt werden kann. Wie bei einem Motor, der ohne Benzin nicht anspringt. Wir von der Naturheilpraxis Gorlas benutzen hier sowohl Infusionen, als auch äußerst potente und wirksame Nahrungsergänzungsmittel.

„Ein Feuer, das nach innen brennt“:
Wechselspiel von Körper und Seele
Patienten mit Morbus Crohn leiden sehr unter ihrer Krankheit und ziehen sich oft vor der Außenwelt zurück. Dies ist einerseits dadurch begründet, dass sie durch die Blut- und Nährstoffverluste ständig abgeschlagen und müde sind. Zum anderen erschweren die ständigen Durchfälle die Teilnahme am öffentlichen Leben. Während eines akuten Schubes kann es zu etwa zwanzig Entleerungen pro Tag kommen! Kein Wunder, dass sich Betroffene kaum noch aus dem Haus wagen.
Es liegt klar auf der Hand: Die Krankheit beeinflusst die Psyche. Umgekehrt scheinen aber auch gewisse Charaktere dafür prädestiniert zu sein, diese Krankheit zu entwickeln. Oftmals sind Morbus Crohn Patienten feinfühliger als andere. Dies merkt man ihnen auf den ersten Blick nicht immer an, wenn sie leidenschaftlich, zielstrebig und temperamentvoll auftreten. Doch leider richtet sich dieses „Feuer“ häufig nach innen, gegen sie selbst. Charakteristisch für sie ist das Bestreben, eine Sache nicht nur gut bis perfekt, sondern vor allem es Jedem recht zu machen.
Um Morbus Crohn langfristig zu „heilen“ beziehungsweise die beschwerdefreie Zeit jahrelang aufrecht zu erhalten, ist es daher dringend notwendig, stets auf psychischer Basis mit anzusetzen. Zum einen, um die Lebensqualität der Betroffenen zu erhöhen, zum anderen um die psychischen Faktoren, die zu einem erneuten Ausbruch der Krankheit führen könnten, aufzulösen. Neben einer Gesprächstherapie bieten sich hierfür viele Ansätze aus der Phytotherapie, Akupunktur oder Homöopathie an.

 

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Naturheilverfahren bekämpfen die Ursachen von Morbus Crohn
Bei einem akuten Schub verspricht die Schulmedizin Linderung der Beschwerden durch die Gabe von Cortison und weiteren Medikamenten, welche die Entzündungen bekämpfen und das Immunsystem herunterfahren. In Akutfällen ist dies angebracht, um den Allgemeinzustand des Patienten zu verbessern, damit weitere Heilverfahren überhaupt greifen können. Die klassische Schulmedizin unterdrückt also die Symptome. Jedoch haben diese Medikamente teils gravierende Nebenwirkungen. Die Naturheilmedizin setzt hingegen auf der Ursachenebene an und kann die Schulmedizin komplementär sinnvoll ergänzen. Eine Schlüsselrolle spielt zum Beispiel der Aufbau einer gesunden Darmflora. Mittlerweile konnte eine gestörte Darmflora, die mit „schlechten“ Bakterien fehlbesiedelt ist, als Mit-Hauptauslöser von Morbus Crohn benannt werden.
Die gute Nachricht: Eine gesunde Darmflora kann wiederaufgebaut werden. Dies geschieht in erster Linie über eine Ernährungsumstellung, aber auch über die Gabe von hochwirksamen Pro- und Präbiotika sowie pflanzlichen Helfern wie potenzierten Kräutern, Gewürzen und Essenzen. Studien haben zum Beispiel die Wirkung von Curcumin (enthalten in dem gelben Gewürz Kurkuma), Weihrauch, Blutwurz, Kamille, Ingwer, Aronia-, Blau- und Heidelbeeren bei zahlreichen Morbus Crohn Patienten belegt.

Heilung ist möglich – auch langfristig!
Ist Morbus Crohn heilbar? Wie bei allen Autoimmunkrankheiten scheiden sich daran die Geister. Fakt ist, dass sich Krankheitsschübe und Remissionsphasen, also beschwerdefreie Zeiträume, bei dieser Krankheit abwechseln. Studien haben wiederum belegt, dass diese Remissionsphasen teils über Jahre oder Jahrzehnte hinweg bis hin zum völligen Ausbleiben von Symptomen ausgedehnt werden können. Ist dies „Heilung“? Nach über 30-jähriger Erfahrung mit Morbus Crohn Patienten sind wir der festen Überzeugung, dass „Heilung“ möglich sind. Daher ein klares JA!
Dieses JA ist jedoch mit Bedingungen verknüpft. Als psychosomatische Autoimmunerkrankung, obliegt Morbus Crohn ein äußerst komplexer Krankheitsmechanismus, bei dem verschiedenste Faktoren ineinandergreifen. Daher muss die Krankheit auf mehreren Ebenen angegangen werden. Über Ernährung, psychologische Begleitung, Bewegungs- und Entspannungstherapien bis hin zu komplementären und alternativen Naturheilverfahren. Die Mitarbeit und Motivation der Patienten sind von entscheidender Bedeutung. Ebenso wie ein umfassendes Diagnoseverfahren. Eines, dass nicht nur die Ergebnisse von Bluttests und Darmspiegelungen im Auge behält, sondern den ganzen Menschen, seine Vorgeschichte und seine Lebensumstände.

 

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Naturheilpraxis Gorlas: nicht nur Heilpraktiker, sondern Coach und Begleiter
Für den Einzelnen ist der Weg aus der Krankheit heraus oft ein langer. Ein Weg, der alleine nicht beschritten werden kann. Wir sehen uns deshalb nicht nur als Naturheilpraktiker, sondern als jemand, der Sie berät, anleitet, motiviert und durch alle Phasen begleitet. Ganz egal, ob Sie eine schulmedizinische Behandlung begonnen haben oder nicht, ob Sie sich in einer Akutphase befinden oder in einer beschwerdefreien Zeit – wir stimmen unsere Naturheilverfahren und Angebote individuell darauf ab. Dazu gehören:

– Ernährungsberatung und Darmsymbiose-Lenkung
Ein zentraler Bestandteil, da mit Morbus Crohn häufig das Reizdarm-Syndorm oder Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten einhergehen. Zudem kommt der Wiederbesiedelung mit nützlichen Darmbakterien eine Schlüsselrolle im Immunsystem zu. Denn: Das Immunsystem sitzt im Darm!
– Verabreichung von Nährstoffen durch Infusionen und hochpotente Nahrungsergänzungsmittel
– Akupunktur zur Anregung von Heilungsprozessen
– Beratung zu Bewegungs- und Entspannungstherapien
– psychologische Beratung und Ursachenforschung, Motivationsgespräche
– weitere Naturheilverfahren wie Phytotherapie, Homöopathie etc.

In der Naturheilpraxis Gorlas erwartet Sie eine über 30-jährige Fachkompetenz auf dem Gebiet der begleitenden Morbus Crohn-Therapie. Zudem finden Sie hier eine Atmosphäre vor, in der wir Ihnen ein offenes Ohr und die Zeit schenken, die Sie wirklich brauchen.

 

Gorlas Gesundheit

Lerchenweg 5

73547 Lorch

Telefon: 07172-21674

Email: Praxis@Gorlas.de

www.gorlas.eu

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