IM AUTOKINO EIN „JA“

Gmünds schönster Heiratsantrag

Heute tragen Tabea und Kornelius einen gemeinsamen Nachnamen: Scheel. Auch sonst teilt das Paar viele Interessen. Die Liebe begann mit einer Freundschaft. Irgendwann dachte sich Kornelius: „Wenn ich später eine Ehefrau habe, dann sollte sie wie Tabea sein.“ Am 11.11.2017 machte er ihr einen Heiratsantrag und zwar einen ganz Besonderen.

Kornelius Scheel studierte audiovisuelle Medien. Dass er seinen Heiratsantrag visuell und digital übermittelt, war ihm von Anfang an klar. Die Idee war schnell gefasst, es sollte ein Kinospot sein. Und da die beiden schon immer einmal das Stuttgarter Autokino besuchen wollten, war der Ort schnell gewählt. Nur leider kam nie ein Film, der beide interessiert hätte. Irgendwann dachte sich der Bräutigam in spe: „Jetzt oder nie!“ Der Trailer traf ins Schwarze. Die Antwort war „ja“. Den Film „Bad Moms“ haben die beiden dann nicht mehr angeschaut. Sie zogen es vor, in ihre gemeinsame Zukunft zu fahren. Und die begann mit einem Glas Sekt bei Tabeas Eltern.

Aufgenommen am (Samstag) 15.09.2018. Hochzeit von Tabea und Kornelius im Hofladen Hermannsfeld mit einer freien Trauung.

Kennengelernt haben sich die beiden in der christlichen Gemeinde „Alles für Jesus“. Beide sehr engagiert in der Gemeindearbeit, haben auch sonst viele Gemeinsamkeiten. Beide lieben Amerika, gehen gern spazieren, spielen Keyboard und schreiben Drehbücher. Tabea Scheel hat sich nun auch für das Studium der audiovisuellen Medien entschieden und würde gern damit im nächsten Jahr beginnen. Das Drehbuch ihres eigenen Lebensfilm entsteht ganz nebenbei. Auch wenn sich die frischgebackene Braut über die Unpünktlichkeit ihres Mannes und seine Aversion gegen Sport wundert, ist dies kein Anlass für einen großen Streit. Den gab es noch nie. Auch nicht, als die Liebe noch in den Kinderschuhen steckte. Im Gegenteil: Die Zwei wirkten auf das Umfeld immer sehr harmonisch. Und es seien auch die anderen gewesen, die Anspielungen machten, schon in Zeiten, in denen Tabea und Kornelius noch nichts von ihrem gemeinsamen Schicksal ahnten. Jetzt sitzen sie nicht mehr nur in der ersten Reihe, sie meistern mit Bravour Akt um Akt ihrer Romanze.

Text: Susanne Rötter // Foto: Andreas Wanner

Kategorien
Mann & Frau

VERWANDT