Auf dem Fahrrad durch die neue Heimat

Integration: Donzdorfer Flüchtlinge lernen Umgebung mit dem Rad kennen.

Eine gemeinsame Fahrradausfahrt mit anschließendem Grillfest haben ehrenamtliche Helfer für Donzdorfs Flüchtlinge und Asylbewerber organisiert.

Die ehrenamtlichen Helfer der Fahrradwerkstatt „Fahrradfüchse“ hatten Flüchtlinge und Asylbewerber vergangenen Samstag zu einer Fahrradausfahrt eingeladen. Bei herrlichem Ausflugswetter startete die Gruppe beim Donzdorfer Feuerwehrmagazin. Unter der Leitung von Thomas Gotthardt vom ADFC machte sich die zwanzigköpfige Gruppe auf und radelte auf dem Radweg nach Weißenstein und von dort weiter nach Degenfeld zur Sprunganlage des Skiclubs Degenfeld. Der Vereinsvorsitzende Walter Ziller zeigte der Gruppe aus Flüchtlingen, ehrenamtlichen Helfern und Unterstützern die beiden Skisprungschanzen. Nicht nur für die Flüchtlinge aus Afghanistan, Irak, Namibia und Gambia war der Blick vom Turm der 100 Meter hohen neuen Schanze beeindruckend. Nach der rund 1,5-stündigen Führung trat  der kleine Fahrradtross wieder die Heimfahrt an. Im Garten der Fahrradwerkstatt erwartete die Radler ein Grillfest unter Bäumen. „Wir waren eine bunt gemischte Gruppe und die Stimmung war sehr gut“, freute sich Reinhold Sawatzki, Leiter der Werkstatt „Fahrradfüchse“. Auch Bürgermeister Martin Stölzle stattete dem Grillfest einen Besuch ab.

Es war die zweite Fahrradausfahrt, die für die Donzdorfer Flüchtlinge und Asylbewerber organisiert worden war. Neben der sportlichen Betätigung stehen dabei auch das Kennenlernen der Umgebung und das Miteinander mit Donzdorfern im Vordergrund. Erfreulich war zudem, dass die Fahrräder alle durchgehalten haben. „Keine Selbstverständlichkeit“, merkt Reinhold Sawatzki an, „die gespendeten Fahrräder sind meist recht alte Drahtesel.“

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