ALS RAUCHEN NOCH NICHT ALS TÖDLICH GALT

TONANGEBENDE GENE: MIT SEINER ROCK-BAND V.I.P. GEWANN SIGGI SCHWARZ IM NOVEMBER 1987 DEN MARLBORO MUSIC AWARD UNTER 1236 BEWERBERN

„Gibson“ steht plakativ auf dem schwarzen Ledersofa. „Gibson“ wie Gitarre. Auf die Couch haben sich schon die Altmeister von „Ten Years After“ hingefläzt. Das Möbel steht im ehemaligen Gitarrenladen von Siggi Schwarz. Jetzt lauscht die Couch weltbekannten Rock Ikonen wie u.a. Chris Thompson, die Stimme der großen Zeit von Manfred Mann‘s Earthband, Pete York dem Gründungsmitglied und Drummer der legendären Spencer Davis Group oder der zur Zeit besten deutschen Blues – und Soul Stimme Andreas Kümmert, die sich hier zu einer Session oder zur Generalprobe vor gemeinsam anstehenden Konzerten mit Siggi Schwarz treffen. In dieser spannendenden Zusammensetzung, sind genau diese Rocklegenden auch am 2. März 2018 im Heidenheimer Lokschuppen, als Gäste von Siggi Schwarz, zu hören. Viele Projekte hat der Heidenheimer Gitarrero Siggi Schwarz, seit er vor 30 Jahren mit der Band“ V.I.P“ in München den Marlboro Music Award gewonnen hat, erfolgreich angekurbelt. Die Truppe um Siggi Schwarz erhielt einen Plattenvertrag, Geld und den extra von einem Goldschmied aus Gold und Silber angefertigten Marlboro Music Award. Damals, als Rauchen noch nicht als tödlich galt. Nach einem Jahr mit Produzieren, Live Auftritten und TV Auftritten löste sich die Band wieder auf. Was blieb, waren Erfahrungen mit dem großen Musikbusiness und das Sprungbrett für neue Projekte.

Sein wichtigstes: Siggi Schwarz war von 1991 bis 2008 Eigentümer des nach eigener Auskunft „weltweit exklusivsten Highend-Elektro-Gitarren und Röhrenverstärker-Geschäfts „Siggi Schwarz Music“ in Heidenheim. Er bediente weltweite Kundschaft und viele Rockstars, wie Rammstein, Aerosmith oder die Toten Hosen. Heute darf sich der 59-Jährige zu den europäischen Spitzengitarristen zählen, steht mit seinem musikalischen Gesamtwerk beim Branchenriesen „Sony“ unter Vertrag, produziert u.a. den Gitarrenhero Michael Schenker (früher „Scorpions“ und „Ufo“) , ex Manfred Mann’s Earthband Sänger Chris Thompson und „The Voice of Germany“ Gewinner Andreas Kümmert, stand mit Kollegen wie Billy Gibbons („ZZ Top“), Steve Lukather („Toto“) oder Carlos Santana auf der Bühne, produzierte die Musik für den Hollywood Film „Kung Fu Panda II“ und ist obendrein ein erfolgreicher Konzertveranstalter. Seit 2004 organisiert Schwarz auch große Rock – und Pop Konzerte in Heidenheim sowie das seit 2007 jährlich stattfindende Brenzpark Open Air, bei dem Bands wie Silbermond, Reamonn, Ich + Ich, Pur, BAP, Status Quo und viele andere aufgetreten sind.

Der 59 Lenze zählende Siggi Schwarz steht als Gitarrist seit über 40 Jahren auf der Bühne; er kann auf eine Bilanz von 2500 Auftritten vor über einer Million Zuschauern, auf die Mitwirkung auf über 50 Alben und auf 14 eigene Werke zurückblicken. Auf Grund seiner musikalischen Qualität und seiner Bühnenpräsenz wird Siggi Schwarz mit seiner in wechselnder Besetzung spielenden Band immer wieder für Konzerte und Tourneen von Weltstars ins Vorprogramm gebucht, wie Bryan Adams, Santana, The Who, Scorpions, Toto, ZZ Top, Alan Parsons. Und wer sich nun fragt, woher der Heidenheimer seine musikalische Begabung und Fingerfertigkeit auf den Saiten hat, wird nicht überrascht sein. Er zählt den Komponisten Franz Schubert zu seinen Ahnen.

Text: Wolfgang Nußbaumer
Fotos: Siggi Schwarz

 

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Kultur

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