Schaurig – schwarzhumorvolle Halloween Führung in Lorch

Dienstag 31.10. 2017 Mit Werner Maier

Schaurig -schwarzhumorvolle Halloween Führung in Lorch
Dienstag 31.10.2017
Treffpunkt Bürgerhaus Schillerschule
Schulplatz 3 in Lorch um 20:13 Uhr

 

Der Lorcher Gästeführer Werner Maier nimmt sie mit, auf einen kleinen, feinen Spaziergang durch die Lorcher Straßen und Gässle, dabei werden schaurig schöne Geschichten erzählt, vermischt mit etwas schwarzem Humor.

Lernen sie das verfluchte Radiweib kennen, oder erfahren sie mehr über die geheimnisvolle schwarze Frau ! Wiedergänger, Untote und Vampiere werden uns das Blut in den Adern gefrieren lassen !

Auch von einem Aufhocker, niederdeutsch Huckup, der hier sein Unwesen trieb, werden wir schauriges vernehmen .
Unfassbar, unter den Augen der Mönche – Vampiere im Benediktinerkloster ! Mitternächtliche Mutproben und noch mehr grausiges Geschehen …

Erfahrt vom Treiben des Samet Hansel, der im Litzelbachtal, entlang dem verbindungsweg von Urbach nach walkersbach sein schauriges Unewsen trieb .

Lassen sie sich das sanfte Gruseln lehren! Unkostenbeitrag 6,13 € Teilnehmer geschminkt und verkleidet bezahlen nur die Hälfte.

Anmeldung, nicht zwingend erforderlich, unter 0160 70 89 578

 

Wissenswertes:

Halloween? Das Wort leitet sich aus dem englisch-amerikanischen All Hallows Eve („aller Heiligen Abend“) ab und bezeichnet die Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November, also Allerheiligen.

Die frühen Ursprünge des Halloween-Brauchs liegen wahrscheinlich 2500 Jahre zurück in der Eisenzeit. Damals lebten die Kelten in weiten Teilen Mitteleuropas. Sie richteten ihre Kalender nach dem landwirtschaftlichen Zyklus der Vegetation aus und feierten am Abend des elften Vollmonds eines Jahres ihren Jahreswechsel mit dem Fest des „Samhain“. Das ist das gälische Wort für November.

Die Kelten glaubten, dass an diesem Abend die „Grenze zwischen den Welten“ offen sei und die Toten auf die Erde zurückkommen, um ihre Verwandten zu besuchen. Mit Lichtern wiesen sie den Geistern der Verstorbenen den Weg.

Das „Samhain“-Fest überlebte die Kelten. Die Iren wandelten den Brauch ab. Sie hatten Angst vor den Toten und verkleideten sich mit grausigen Masken, um die Geister abzuschrecken.

Da der Tag somit auch mit Allerheiligen verbunden war, wurde Halloween früher nur in katholisch gebliebenen Gebieten der britischen Inseln gefeiert, vor allem in Irland. Nach volkstümlicher Überlieferung war Jack O´ Latern durch eine List aus der Hölle entkommen, als er aber in den Himmel kam, war die Tür dort für ihn verschlossen. Jack war verdammt, ewig zwischen Hölle und Himmel zu wandern. Er war unterwegs mit einer Kerze in einer ausgehöhlten Rübe. Daher kommt der Brauch, Fratzen-Kürbisse auszuschneiden und zu beleuchten.

Im Mittelalter wurde die heidnische Tradition christianisiert: Papst Gregor IV. setzte im Jahre 837 den 1. November als Allerheiligen an. Jetzt konnten auch die Christen das heidnische Fest Samhain feiern, ohne zu sündigen.

Später wurde aus dem englischen „All Hallows Evening“ (Abend vor Allerheiligen) die Halloween-Nacht. Irische Auswanderer brachten das Fest im 19. Jahrhundert in die USA und Kanada. Dort wurde es auch zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor. Seit gut 20 Jahren wird auch in Deutschland zunehmend Halloween gefeiert – Kommerzialisierung inklusive. In Deutschland gab es ohnehin früher schon ähnliche Bräuche um diese Jahreszeit. Statt Kürbissen wie bei Halloween wurden große Rüben in „Rübengeister“ verwandelt…

Text: Werner Maier

Bild: Pixabay

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