Kräftig in die Hände spucken und los

Kino am Kocher zieht in Interimsstandort

Seit über zehn Jahren residieren das Programmkino „Kino am Kocher“ und die „Bar am Venushafen“ in der Schleifbrückenstraße. Nach dem Tod des Eigentümers der ehemaligen Omnibusgaragen und dem Verkauf des Gebäudes im Frühjahr 2017 an einen Investor war allen Beteiligten klar, dass die Zeit des Kinos und der Bar in diesen Räumlichkeiten über kurz oder lang zu Ende gehen würde und das Kino nicht bis zum geplanten Umzug in den neuen Kulturbahnhof am bisherigen Standort verbleiben könnte. Schon deutlich im Vorfeld hatten sich Vorstand und Aufsichtsrat dafür entschieden, den Spielbetrieb an einem Interimsstandort durchzuführen und den Kraftakt eines weiteren Umzugs zu stemmen, wenn ein direkter Umzug in den Kulturbahnhof nicht möglich sein sollte. „Wir wollten unsere Mitglieder und unsere Kinogäste nicht enttäuschen“, bekräftigt Jürgen Schwarz, der im Rahmen des Agenda-Prozesses die Idee für das Kino hatte und seit Gründung die Kinokneipe „Bar am Venushafen“ betreibt. Als Ausweichquartier wird die in unmittelbarer Nähe des bisherigen Kinostandorts befindliche „Werksverkauf-Halle“ in der Schleifbrückenstraße anvisiert.

Umzug an den Interimsstandort

„Es sind zwar noch Details bei baurechtlichen und technischen Voraussetzungen abzuklären, aber wir kriegen das gemeinsam mit dem Eigentümer hin“, berichtete Aufsichtsrat Dr. Jan Lugtenburg, der in seiner Funktion als Projektleiter „Interimsstandort“ zusammen mit dem Vorstand für das Kino die Verhandlungen mit dem Eigentümer der „Werksverkauf-Halle“ führt. Eine Terminplanung ist erst nach Vorliegen der Baugenehmigung für die notwendigen Umbauten, die aus der „Werksverkauf-Halle“ ein Kino und eine Bar mit allem Drum und Dran machen, dem Abschluss der Mietvertragsverhandlungen sowie der Verfügbarkeit von Handwerkern für bestimmte Gewerke möglich. Es wird natürlich versucht, sowohl im Interesse des Kinos als auch des Investors, der die Liegenschaft, in der das Kino bis jetzt betrieben wird, erworben hat, diese Umbauten so schnell wie möglich zu realisieren. In der Umzugsphase wird eine Schließung von Kino und Bar für eine gewisse Zeit unumgänglich sein – aber auch diese Zeit soll so kurz wie möglich gehalten werden. Und da zählen Vorstand und Aufsichtsrat in bewährter Weise auf das Engagement der Mitglieder und Freunde des Kino. „Bei den Umbauarbeiten und beim Umzug brauchen wir alle tatkräftige Unterstützung, die wir kriegen können“ appellieren auch die Vorstandsmitglieder Jule Hoffmann und Jürgen Schwarz an alle Kinofans. „Das wird eine Heidenarbeit werden, aber das ist uns das Kino wert“, so Lugtenburg.

Motivierte Helferinnen und Helfer gesucht

„Sobald Vertrag, Technik und Termine geklärt sind, werden in der Bar Helferlisten ausgelegt werden, in die man sich eintragen kann“ kündigt Lugtenburg an – denn „jede helfende Hand wird willkommen sein“. Auch die Bar – vermutlich mit neuem Namen – wird es weitergeben, betont Kneipier Jürgen Schwarz, der sich viele Namensvorschläge für die Bar von Mitgliedern und Kinofreunden wünscht. Als Kino-Urgestein sieht er dem Umzug gelassen entgegen: „Ich freue mich, dass es fast nahtlos weitergehen wird, denn das Kino war und ist mein Lebenstraum.“

Wer mitmachen möchte und das Kino unterstützen kann, soll sich bitte unter info@kino-am-kocher.de an das Kinoteam wenden. Auch Spenden und neue Mitglieder sind willkommen.

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